Rund um das Thema Pflege

Einige der deutschen Märkte schauen neidisch auf die Entwicklung der Pflegebranche. Und das obwohl es momentan um die deutsche Wirtschaft nicht schlecht bestellt ist. Aber nur die wenigsten Märkte haben derzeit solch gute Wachstumsaussichten mit geringem Risiko, wie die des Pflegemarkts.

Die Menschen altern nun mal. Somit steigt sowohl die Zahl der Pflegebedürftigen, als auch der Bedarf an institutionellen Pflegeeinrichtungen. Jährlich, so die Experten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung aus Essen, erhöht sich der Bedarf allein an stationärer Pflege um mindestens 2,1 Prozentpunkte. Die Dunkelziffer derer, die im eigenen Zuhause alt und gepflegt werden, ist mindestens genauso hoch.

Trotz aller positiver Aussichten des 19 Milliarden schweren Marktes, wiegt die Debatte um die Zukunft der Pflege schwer. Selbst das von Philipp Rösler ausgerufene Jahr der Pflege, konnte nichts an den Problemthemen Pflegeversicherung, Pflegegeld, Not der Angehörigen und Ausbildung und Jobs in der Pflege, ändern. Im September will Röslers Nachfolger Daniel Bahr endlich die Eckpfeiler einer neuen Reform bekannt geben. Einige Punkte offenbarte er bereits gegenüber der Bild Zeitung. Darunter zum Beispiel die finanzielle Besserstellung pflegender Angehöriger oder die Reformierung der Pflegereform. Doch sicherlich haben Sie davon schon zur Genüge in den Zeitungen gelesen.

All diese Fakten sind ausschlaggebend daran, dass sich immer mehr Menschen für die Altenpflege und das Gesundheitswesen interessieren, immer mehr Unternehmen sich mit diesem Thema befassen und Verbände und Vereine für die Unterstützung Pflegebedürftiger oder pflegender Angehöriger aus dem Boden sprießen. Eine durchaus positive Entwicklung, denn endlich rückt die Altenpflege in den Fokus unserer Gesellschaft. Ein Thema, von dem man bis auf Negativschlagzeilen, immer nur wenig in den Medien lesen konnte, obwohl es doch alle betrifft und auch durchaus viele positive Seiten zu bieten hat. Ein neues Unternehmen in der Branche ist pflege.de.

Hinter der lila-pinken Webseite steckt viel und das obwohl das Unternehmen erst Anfang des Jahres gegründet wurde. Hinter dem innovativen Geschäftsmodell stecken zwei ambitionierte und begeisterte Geschäftsführer und auch schon einige weitere Mitarbeiter, die sich, wie ich, nicht nur für das Thema, sondern für die Menschen hinter der Pflege interessieren. Ziel der Webseite ist es, Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen einen vollkommenen und umfassenden Service zu bieten. Wer hier ankommt und bleibt, der sucht nicht nur nach Altenheimen oder Pflegeheimen, der benötigt Hilfe und Beratung.

Denn ein Pflegefall kommt oft unerwartet. Ein plötzlicher Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine chronische Erkrankung bringt nicht nur das Leben des Patienten ins Wanken. Auch Angehörige stehen vor einer vollkommen neuen und unglaublich belastenden Herausforderung – die Pflege der Familienmitglieder. Unwissend und unvorbereitet werden sie ins kalte Wasser geworfen. Hilfesuchend können sich Tochter, Sohn, Tante oder Enkelin an pflege.de wenden. Die Beraterinnen der Telefonhotline leihen den Angehörigen nicht nur ein mitfühlendes, offenes Ohr, sondern beraten kompetent und persönlich. Jeder Pflegefall ist für sie ein Einzelfall. Jede Geschichte ist für sie eine andere.

Für uns ist besonders eine Sache wichtig: Den Menschen auch im Alter die notwendige Lebensqualität zu bieten.

Liebe Grüße aus Hamburg wünscht Kristin und das pflege.de Team!

 

Kristin Walter / pflege.de

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