Marburger Hausengel Pflegedienst bietet tiergestützte Therapie

therapiebegleithund-zazouDer ambulante Hausengel Pflegedienst in Marburg wird von einem neuen Team-Mitglied unterstützt: dem angehenden Therapiebegleithund Zazou, einer 7 Monate jungen Border Collie Hündin. Zazou wird von Frau Schink, Mitarbeiterin des Marburger Pflegeteams, nach der Steinfurter Therapiebegleithund-Methode am Münsteraner Institut für Tiergestützte Arbeit ausgebildet.
Als gelernte Kauffrau im Gesundheitswesen, engagiert sich Frau Schink schon seit Jahren ehrenamtlich als Trainerin im Hundesportverein Ederbergland e.V. Der enge Bezug zu Hunden und der Hundeausbildung sowie die Vorstellung, ihre tägliche Arbeit durch einen hundegestützen Therapieansatz zu bereichern, hat sie begeistert. Die Steinfurter Therapiebegleithund-Methode erschien ihr dabei als die fundierteste und am besten geeignete Therapieform.

Entstanden ist diese im Jahre 1996, zunächst innerhalb der logopädischen Behandlung schwer geistig behinderter Kinder. Im Laufe der folgenden Jahre wurde sie systematisch mit Hilfe von Ergo- und Physiotherapeuten, Ärzten und Pädagogen in der Praxis weiterentwickelt und ausgebaut.
Das Prinzip der Therapiebegleithund-Methode basiert auf der festen Team-Konstellation von einem Therapeuten und seinem Hund. Dieser Ansatz gefiel Frau Schink auch im Besonderen: im Team mit der Pflegekraft fungiert der Hund als Ergänzung und Unterstützung in der Therapie und Förderung kranker, alter und/oder behinderter Menschen. Hierbei werden hohe Anforderungen an den Hund und seinen Begleiter gestellt, weswegen die enge Bindung und das ‚aufeinander abgestimmt sein‘ von Hund und Bezugsperson als Erfolgsfaktor in der täglichen Arbeit wirkt. Damit grenzt sich ein auf diese Weise ausgebildeter Hund deutlich von einem so genannten Streichel- oder Besuchshund ab.

Die wissenschaftliche Erforschung des therapiegestützten Einsatzes von Tieren hat seinen Ursprung in den USA. Auf Basis einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien, wurde der besonders positive Einfluss in der therapeutischen Arbeit zweifelsfrei belegt. Dementsprechend werden Hunde als therapeutische Begleiter in den USA mittlerweile schon seit 20 Jahren erfolgreich eingesetzt.
Auch in Deutschland hört man zunehmend von der erfolgreichen Therapiebegleitung durch Tiere, respektive Hunden, und deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Gesundheitswesen und Pädagogik. Dabei wird durchweg eine positive und sogar heilende Wirkung auf den Menschen verzeichnet.

Im Fall unseres Hausengel-Therapiehundes Zazou sind die Einsatzfelder breit und vielfältig. Im Rahmen der Altenpflege wird in der Arbeit mit älteren Menschen häufig beobachtet, dass durch den Therapiehund die Kommunikation angeregt wird, verbal wie nonverbal. Oftmals weckt der Hund Erinnerungen, die Motivation zur Eigenbewegung erhöht sich und steigert so nachweislich die Aktivität und das Wohlbefinden von pflegebedürftigen Menschen. Der Hund kann so bei der Integration zurück in den Alltag helfen.
Auch die basale Stimulation durch streicheln oder sogar einer Lagerung mit Therapiehund wirkt nachweislich stressabbauend, blutdrucksenkend und entspannt die Muskulatur. Ein positives Körpergefühl wird erzeugt, sogar Schmerzen können durch die Ablenkung spürbar verringert werden.

Neben der Altenpflege wird der Steinfurter-Therapiebegleithund außerdem sehr erfolgreich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, geistig / körperlich / psychisch kranken und behinderten Menschen, in der Rehabilitation sowie im Hospizbereich eingesetzt.

Unser Therapiebegleithund-Team bestehend aus Frau Schink und Zazou ist mobil und die Einsätze können somit überall stattfinden. Der Einsatz ist als Einzel- wie auch Gruppenbesuch möglich. Ein unverbindliches Kennenlerngespräch im Raum Marburg-Biedenkopf (Kontakt: (marburg@hausengel-pflegedienste.de und 06421 / 489712 – 0) ist jederzeit möglich.

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